{"id":1089,"date":"2013-09-25T22:58:03","date_gmt":"2013-09-25T20:58:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.waclawek.com\/?page_id=1089"},"modified":"2013-09-25T23:00:00","modified_gmt":"2013-09-25T21:00:00","slug":"merkur-wiener-neustadt-billa-konzern","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.waclawek.com\/?page_id=1089","title":{"rendered":"MERKUR WIENER NEUSTADT &#8211; BILLA-KONZERN"},"content":{"rendered":"<p><strong>Anschrift<\/strong>: 2700 Wr. Neustadt, N\u00d6<\/p>\n<p><strong>Geb\u00e4udeart<\/strong>: Einkaufsmarkt<\/p>\n<p><strong>Aufgabenstellung<\/strong>: Ein Entwurf eines Kollegen war im Einverst\u00e4ndnis mit diesem, und in Kooperation mit dem Auftraggeber zu \u00fcberarbeiten. Ziel der \u00dcberarbeitung war die \u00c4nderung des Erschliessungskonzeptes, und die Erweiterbarkeit. Damit \u00e4nderte sich auch die Lage und Form am Bauplatz.<\/p>\n<p><strong>Realisierung: <\/strong>Der Auftraggeber nahm von der vorgeschlagenen asymmetrischen Form der Mall und der leichten Dachkonstruktion abstand: ausgef\u00fchrt wurde ein konventioneller Mall, so wie er in den USA seit 40 Jahren gebaut wird: Eine vergebene Chance.<\/p>\n<p><strong>Fertigstellung<\/strong>: 1994<\/p>\n<p><strong>Planung<\/strong>: Fritz Waclawek war mit der Planung des zweiten Entwurfes, aber nicht mit der Ausf\u00fchrungsplanung beauftragt &#8211; aus Gr\u00fcnden der Kollegialit\u00e4t. Wesentliche \u00c4nderungen gegen\u00fcber dem Entwurf des Kollegen sind der ge\u00e4nderte Hallenquerschnitt, ein &#8222;halbrunder Endbauk\u00f6rper&#8220; als erweiterbarer Bauteil, die Form des Bauk\u00f6rpers und die Funktion der Mall.<\/p>\n<p><strong>Konsulenten<\/strong>: Tragwerksplanung des Entwurfes: o.Prof.Dipl.Ing.Dr. W. Ziesel<\/p>\n<p><strong>Fl\u00e4chen<\/strong>:<br \/>\nGrundst\u00fcck: 50 000 m\u00b2<br \/>\nNutzfl\u00e4che: 50 000m\u00b2<br \/>\nbebaute Fl\u00e4che: 25 000 m\u00b2<\/p>\n<p><strong>Beschreibung<\/strong>: Orientierung am Bauplatz so, das der Besucher von den Stellpl\u00e4tzen die Mall m\u00f6glichst leicht erreicht. Wegen der Bauplatz &#8211; Konfiguration wurde die geschwungene Form des Bauk\u00f6rpers gew\u00e4hlt: in der Mall hat das zur Folge, da\u00df eine Front &#8222;bevorzugt&#8220; ist, deshalb ist die Anlage so entworfen, das diese Benachteiligung eines Teiles der Mieter durch die im Schnitt asymmetrische Anlage der Mall und der damit zusammenh\u00e4ngenden Besucherf\u00fchrung ausgeglichen wird.<\/p>\n<p><strong>L\u00f6sungstyp<\/strong>: Es handelt sich um einen neuen L\u00f6sungstyp, der allerdings nicht allgemeing\u00fcltig sein kann, sondern grundst\u00fccksabh\u00e4ngig ist. Der Kopfbau = &#8222;Magnet&#8220; am Ende der Mall ist als Erweiterung m\u00f6glich und so vorgeschlagen, da\u00df ohne Umbauten auch erweitert werden kann.<\/p>\n<p><strong>Nutzung<\/strong>: Nutzungsmix &#8211; die Anordnung der Gesch\u00e4fte und Fl\u00e4chen f\u00fcr den Verkauf folgt den Grunds\u00e4tzen, die im B\u00fcro von Victor Gruen Associates erarbeitet worden sind.<\/p>\n<p><strong>Konstruktion<\/strong>: Das Hallendach ist als Leichtkonstruktion vorgeschlagen. Es handelt sich um eine Leichtmetall &#8211; Schalen &#8211; Konstruktion mit aussteifenden Rippen,- durch Knicken der Bleche.Die Vorfertigung erm\u00f6glicht die dichte Ausf\u00fchrung ohne weitere Isolierung, die W\u00e4rmed\u00e4mmung ist als leichte Aussend\u00e4mmung gedacht worden. Die Tragkonstruktion mit den r\u00e4umlichen Tr\u00e4gern ist ebenfalls vorzufertigen, Verankert wird die gesamte Konstruktion durch Zugteile , die die Lasten in die Mall &#8211; Decke ableiten.<\/p>\n<p><strong>Energie<\/strong>: Solarstrategie: verlustminimierend, Beschattung der Mall durch die Dachkonstruktion, Belichtung \u00fcber Seitenlicht: dadurch werden die Aussenfl\u00e4chen minimiert und die teureren, wartungsintensiven, gew\u00f6bten oder tonnenf\u00f6rmigen Glasd\u00e4cher vermieden. Die Belichtung erfogt \u00fcber die senkrechten und seitlichen Verglasungen, die durch die geschwungene Form der Mall Ausblicke ins Freie erm\u00f6glichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anschrift: 2700 Wr. Neustadt, N\u00d6 Geb\u00e4udeart: Einkaufsmarkt Aufgabenstellung: Ein Entwurf eines Kollegen war im Einverst\u00e4ndnis mit diesem, und in Kooperation mit dem Auftraggeber zu \u00fcberarbeiten. Ziel der \u00dcberarbeitung war die \u00c4nderung des Erschliessungskonzeptes, und die Erweiterbarkeit. Damit \u00e4nderte sich auch die Lage und Form am Bauplatz. Realisierung: Der Auftraggeber nahm von der vorgeschlagenen asymmetrischen Form der Mall und der leichten Dachkonstruktion abstand: ausgef\u00fchrt wurde ein konventioneller Mall, so wie er in den USA seit 40 Jahren gebaut wird: Eine vergebene Chance. Fertigstellung: 1994 Planung: Fritz Waclawek war mit der Planung des zweiten Entwurfes, aber nicht mit der Ausf\u00fchrungsplanung beauftragt &#8211; aus Gr\u00fcnden der Kollegialit\u00e4t. Wesentliche \u00c4nderungen gegen\u00fcber dem Entwurf des Kollegen sind der ge\u00e4nderte Hallenquerschnitt, ein &#8222;halbrunder Endbauk\u00f6rper&#8220; als erweiterbarer Bauteil, die Form des Bauk\u00f6rpers und die Funktion der Mall. Konsulenten: Tragwerksplanung des Entwurfes: o.Prof.Dipl.Ing.Dr. W. Ziesel Fl\u00e4chen: Grundst\u00fcck: 50 000 m\u00b2 Nutzfl\u00e4che: 50 000m\u00b2 bebaute Fl\u00e4che: 25 000 m\u00b2 Beschreibung: Orientierung am Bauplatz so, das der Besucher von den Stellpl\u00e4tzen die Mall m\u00f6glichst leicht erreicht. Wegen der Bauplatz &#8211; Konfiguration wurde die geschwungene Form des Bauk\u00f6rpers gew\u00e4hlt: in der Mall hat das zur Folge, da\u00df eine Front &#8222;bevorzugt&#8220; ist, deshalb ist die Anlage so entworfen, das diese Benachteiligung eines Teiles der Mieter durch die im Schnitt asymmetrische Anlage der Mall und der damit zusammenh\u00e4ngenden Besucherf\u00fchrung ausgeglichen wird. L\u00f6sungstyp: Es handelt sich um einen neuen L\u00f6sungstyp, der allerdings nicht allgemeing\u00fcltig sein kann, sondern grundst\u00fccksabh\u00e4ngig ist. Der Kopfbau = &#8222;Magnet&#8220; am Ende der Mall ist als Erweiterung m\u00f6glich und so vorgeschlagen, da\u00df ohne Umbauten auch erweitert werden kann. 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