{"id":1181,"date":"2013-09-26T11:22:51","date_gmt":"2013-09-26T09:22:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.waclawek.com\/?page_id=1181"},"modified":"2013-09-26T11:22:51","modified_gmt":"2013-09-26T09:22:51","slug":"haus-bellevuestrasse-dr-heli-und-dr-erwin-polt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.waclawek.com\/?page_id=1181","title":{"rendered":"HAUS BELLEVUESTRASSE &#8211; DR. HELI UND DR. ERWIN POLT"},"content":{"rendered":"<p><strong>Geb\u00e4udeart:<\/strong> Einfamilienhaus<\/p>\n<p><strong>Aufgabenstellung:<\/strong> Haus in extremer Hanglage<\/p>\n<p><strong>Fertigstellung:<\/strong> 1981<\/p>\n<p><strong>Planung:<\/strong> Fritz Waclawek<\/p>\n<p><strong>Konsulenten:<\/strong> Tragwerk: Prof Dr. W. Ziesel<\/p>\n<p><strong>Bauleitung:<\/strong> Architekt Dipl.Ing. F. Waclawek<\/p>\n<p><strong>Ausf\u00fchrende:<\/strong> BM Gellner, Grafenbach, N\u00d6<\/p>\n<p><strong>Kosten:<\/strong> 10 Mio. Schilling<\/p>\n<p><strong>Fl\u00e4chen:<\/strong><br \/>\nGrundst\u00fcck: 700 m\u00b2<br \/>\nNutzfl\u00e4che: 380 m\u00b2<br \/>\nbebaute Fl\u00e4che: 200 m\u00b2<\/p>\n<p><strong>Nachbarn:<\/strong> Lage in den Weing\u00e4rten<\/p>\n<p><strong>Widmung:<\/strong> Bauklasse 1 &#8211; H\u00f6he max. 7,5 m<\/p>\n<p><strong>H\u00f6henlage:<\/strong> \u00fcber dem Tal, nebelfrei<\/p>\n<p><strong>Baugrund:<\/strong> Himmelsrichtung: S\u00fcdhang<br \/>\nVegetation: alter Weingarten<br \/>\nBoden: feinster L\u00f6ssboden, M\u00e4chtigkeit ca 10m<br \/>\nZugang: von der hangseitigen Stra\u00dfe, \u00fcber einen Weg den Hang hinunter, \u00fcber eine Stiege<br \/>\nZufahrt: direkt in die Garage (extreme Lage)<br \/>\nAusblick: \u00fcber das Tal, \u00fcber die Weing\u00e4rten<\/p>\n<p><strong>Geb\u00e4udebeschreibung:<\/strong> Orientierung: S\u00fcdorientierung der talseitig gelegenen Wohn und Aufenthaltsr\u00e4ume<br \/>\nL\u00f6sungstyp: tragende Teile sind die Aussenmauern, im Geb\u00e4udeinneren tragen die St\u00fctzen, die Tr\u00e4ger sind dem Spannungsverlauf entsprechend geformt. Das rechtwinklige Ordnungssystem \/ Koordinatensystem ist nach S\u00fcdwesten gerichtet, parallel bzw. senkrecht zur Hang &#8211; Fall-Linie. Durch die &#8222;Verbindung&#8220; der versetzten Koordinatenpunkte ist ein neues Ordnungssystem eingef\u00fchrt, es nimmt Bezug auf das Grundsystem und stellt den Bezug zur reinen S\u00fcdlage dar und reagiert damit auf die vorgegebenen schr\u00e4g verlaufenden Baufluchtlinien: am Bau sichtbar wird das \u00fcberlagerte Koordinatensystem durch die reine S\u00fcdorientierung der talseitigen Fassade und die Richtung der Tr\u00e4ger \u00fcber der Decke des Eingangsgeschosses. Die Decke \u00fcber dem Gartengeschoss nimmt ebenfalls Bezug auf das rechtwinkelige Koordinatensystem, die Lage der Haupttr\u00e4ger in diesem Geschoss folgt der Falllinie des Hanges. Aus diesen Konstruktionen ergeben sich an den Hausassenseiten Pfeilerh\u00f6hen von ca. 6m, die St\u00fctzen im Geb\u00e4udeinneren sind versetzt und nehmen Bezug auf die unterschiedlichen Systeme. Zum Ausdruck kommen &#8222;ruhige und dynamische Trag &#8211; Systeme&#8220; in den unterschiedlichen Geschossen: das Deckensystem im Eingangsgeschoss ist entsprechend dem Spannungsverlauf ausgebildet, das heisst, entsprechend den St\u00fctzweiten 3 und 6m und den diesen St\u00fctzweiten entsprechenden Feld- und St\u00fctzmomenten. Daraus ergeben sich die unterschiedlichen Tr\u00e4gerunterkanten mit einer &#8222;geschwungenen Kontur&#8220;. S\u00fcdseitig ist die Aussenwand um eine halbe Achse zur\u00fcckgesetzt, die dem Schlafr\u00e4umen vorgelagerte Terrasse beschattet die Glaswand, eingebaute Jalousien werden vom Dachgeschoss ein Geschoss tief ausgefahren, der Zugang zum halbelliptischen Schwimmbad (mit gedrehter Achse) ist also beschattet und &#8222;frei&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Materialien:<\/strong> Hochlochziegel, Stahlbeton, Leccabeton, teilweise Quarzgl\u00e4ser (UV-Licht-Durchl\u00e4ssiger). Die Geb\u00e4udeaussenh\u00fclle wurde Ost- West- und S\u00fcdseitig aus vorgefertigten Aluminium- Elementen hergesellt. Das flache Satteldach ist mit Aluminiumtafeln gedeckt. Der Biokeller unter der Garage ist mit Vollziegeln in den L\u00f6sssboden gemauert.<\/p>\n<p><strong>Energie:<\/strong> Solarstrategie Verlustminimierend, S\u00fcdfenster f\u00fcr solare Gewinne.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geb\u00e4udeart: Einfamilienhaus Aufgabenstellung: Haus in extremer Hanglage Fertigstellung: 1981 Planung: Fritz Waclawek Konsulenten: Tragwerk: Prof Dr. W. Ziesel Bauleitung: Architekt Dipl.Ing. F. Waclawek Ausf\u00fchrende: BM Gellner, Grafenbach, N\u00d6 Kosten: 10 Mio. Schilling Fl\u00e4chen: Grundst\u00fcck: 700 m\u00b2 Nutzfl\u00e4che: 380 m\u00b2 bebaute Fl\u00e4che: 200 m\u00b2 Nachbarn: Lage in den Weing\u00e4rten Widmung: Bauklasse 1 &#8211; H\u00f6he max. 7,5 m H\u00f6henlage: \u00fcber dem Tal, nebelfrei Baugrund: Himmelsrichtung: S\u00fcdhang Vegetation: alter Weingarten Boden: feinster L\u00f6ssboden, M\u00e4chtigkeit ca 10m Zugang: von der hangseitigen Stra\u00dfe, \u00fcber einen Weg den Hang hinunter, \u00fcber eine Stiege Zufahrt: direkt in die Garage (extreme Lage) Ausblick: \u00fcber das Tal, \u00fcber die Weing\u00e4rten Geb\u00e4udebeschreibung: Orientierung: S\u00fcdorientierung der talseitig gelegenen Wohn und Aufenthaltsr\u00e4ume L\u00f6sungstyp: tragende Teile sind die Aussenmauern, im Geb\u00e4udeinneren tragen die St\u00fctzen, die Tr\u00e4ger sind dem Spannungsverlauf entsprechend geformt. 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Aus diesen Konstruktionen ergeben sich an den Hausassenseiten Pfeilerh\u00f6hen von ca. 6m, die St\u00fctzen im Geb\u00e4udeinneren sind versetzt und nehmen Bezug auf die unterschiedlichen Systeme. Zum Ausdruck kommen &#8222;ruhige und dynamische Trag &#8211; Systeme&#8220; in den unterschiedlichen Geschossen: das Deckensystem im Eingangsgeschoss ist entsprechend dem Spannungsverlauf ausgebildet, das heisst, entsprechend den St\u00fctzweiten 3 und 6m und den diesen St\u00fctzweiten entsprechenden Feld- und St\u00fctzmomenten. Daraus ergeben sich die unterschiedlichen Tr\u00e4gerunterkanten mit einer &#8222;geschwungenen Kontur&#8220;. S\u00fcdseitig ist die Aussenwand um eine halbe Achse zur\u00fcckgesetzt, die dem Schlafr\u00e4umen vorgelagerte Terrasse beschattet die Glaswand, eingebaute Jalousien werden vom Dachgeschoss ein Geschoss tief ausgefahren, der Zugang zum halbelliptischen Schwimmbad (mit gedrehter Achse) ist also beschattet und &#8222;frei&#8220;. 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