{"id":1192,"date":"2013-09-26T11:38:14","date_gmt":"2013-09-26T09:38:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.waclawek.com\/?page_id=1192"},"modified":"2013-09-26T11:38:14","modified_gmt":"2013-09-26T09:38:14","slug":"wohnanlage-ruckergasse","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.waclawek.com\/?page_id=1192","title":{"rendered":"WOHNANLAGE RUCKERGASSE"},"content":{"rendered":"<p>In den 80-er Jahren wurden von der Stadt Wien die theoretischen Arbeiten der Soziologen Ernst Gehmacher und Kurt Freisitzer, unter Hinzuziehung von Iren\u00e4us Eibl-Eibesfeld, der Wohnbauaktion \u201evollwertiges Wohnen\u201c zugrundegelegt. Auflage f\u00fcr die beauftragten Planungen war die Mehrausstattung von Wohnanlagen mit Gemeinschaftsr\u00e4umen, Terrassen mit Bepflanzung, Winterg\u00e4rten, Begegnungsr\u00e4umen, Sauna und Schwimmbad, Kinderspielraum usw., &#8211; mit dem Ziel gr\u00f6\u00dfere Wohnzufriedenheit der Bewohner. Dieses Modellhafte Vorgehen ist in der Literatur vielf\u00e4ltig besprochen und auch kritisiert worden:<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich, im Hinblick auf M\u00e4ngel und Missbrauchsm\u00f6glichkeit und konkurrierende Prospektiven (Literatur: Erich Bramhas, Der Wiener Gemeindebau, ab Seite 146 \/ Birkh\u00e4user Verlag &#8211; ISBN 3-7643-1797-3).<\/p>\n<p>Nach der positiven Beurteilung des Projektes und der Empfehlung zur Realisierung wurde das Bauvorhaben dann doch nicht realisiert und in der Folge eine \u00dcberarbeitung f\u00fcr ein Wohnbauprojekt einer Gemeinn\u00fctzigen beauftragt &#8211; eine \u201eVerschiebung f\u00fcr die n\u00e4chsten 15 bis 20 Jahre; und so sollte es auch kommen,&#8230;&#8230;..<\/p>\n<p>Projektiert wurde ein Wohnhaus, das gro\u00dfe Allgemeinfl\u00e4chen, Gemeinschaftsr\u00e4ume mit Sauna, nat\u00fcrlich belichtete Erschlie\u00dfungen und Dachterrassen anbietet. In der Konzeption f\u00fcr die Gemeinn\u00fctzige Wohnbaugesellschaft wurde das Hauptgeb\u00e4ude von der verkehrsreichen Ruckergasse abger\u00fcckt und an der Strasse die Garage mit L\u00e4rmschutz und Gemeinschaftsr\u00e4umen situiert. Das Abgehen von der im Gebiet \u00fcblichen Blockrandbebauung zugunsten h\u00f6herer Wohnqualit\u00e4t und L\u00e4rmschutz wurde abgelehnt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den 80-er Jahren wurden von der Stadt Wien die theoretischen Arbeiten der Soziologen Ernst Gehmacher und Kurt Freisitzer, unter Hinzuziehung von Iren\u00e4us Eibl-Eibesfeld, der Wohnbauaktion \u201evollwertiges Wohnen\u201c zugrundegelegt. Auflage f\u00fcr die beauftragten Planungen war die Mehrausstattung von Wohnanlagen mit Gemeinschaftsr\u00e4umen, Terrassen mit Bepflanzung, Winterg\u00e4rten, Begegnungsr\u00e4umen, Sauna und Schwimmbad, Kinderspielraum usw., &#8211; mit dem Ziel gr\u00f6\u00dfere Wohnzufriedenheit der Bewohner. Dieses Modellhafte Vorgehen ist in der Literatur vielf\u00e4ltig besprochen und auch kritisiert worden: Grunds\u00e4tzlich, im Hinblick auf M\u00e4ngel und Missbrauchsm\u00f6glichkeit und konkurrierende Prospektiven (Literatur: Erich Bramhas, Der Wiener Gemeindebau, ab Seite 146 \/ Birkh\u00e4user Verlag &#8211; ISBN 3-7643-1797-3). Nach der positiven Beurteilung des Projektes und der Empfehlung zur Realisierung wurde das Bauvorhaben dann doch nicht realisiert und in der Folge eine \u00dcberarbeitung f\u00fcr ein Wohnbauprojekt einer Gemeinn\u00fctzigen beauftragt &#8211; eine \u201eVerschiebung f\u00fcr die n\u00e4chsten 15 bis 20 Jahre; und so sollte es auch kommen,&#8230;&#8230;.. Projektiert wurde ein Wohnhaus, das gro\u00dfe Allgemeinfl\u00e4chen, Gemeinschaftsr\u00e4ume mit Sauna, nat\u00fcrlich belichtete Erschlie\u00dfungen und Dachterrassen anbietet. 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