{"id":750,"date":"2013-09-18T10:58:06","date_gmt":"2013-09-18T08:58:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.waclawek.com\/?page_id=750"},"modified":"2013-09-18T10:58:25","modified_gmt":"2013-09-18T08:58:25","slug":"zeit-trends-planung-wandel-politik-loesungen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.waclawek.com\/?page_id=750","title":{"rendered":"ZEIT: Trends &#8211; Planung &#8211; Wandel &#8211; Politik &#8211; L\u00f6sungen"},"content":{"rendered":"<p>Aspekte, zusammengestellt von Fritz Waclawek<\/p>\n<p>Gemeinsam mit einem Kollegen habe ich an der<br \/>\n&#8222;Operationalisierung des Stadtentwicklungsplanes&#8220; gearbeitet:<br \/>\nan der EDV-unterst\u00fctzten Erfassung und Ordnung von Zielen des Stadtentwicklungsplanes f\u00fcr Wien, nach<br \/>\nZiel &#8211; Aussage &#8211; Bezug, allgemein und r\u00e4umlich &#8211; Planungsebene &#8211; Hierarchischer Ordnung,<br \/>\ngedacht als \u00dcbersicht, ohne Einsch\u00e4tzung der Struktur der im STEP vorgegebenen Ziele.<\/p>\n<p>Im folgenden Beitrag soll versucht werden, auf einige inhaltliche und strukturelle Aspekte im Zusammenhang mit der Zeit (durch Ausz\u00fcge aus der Literatur,) hinzuweisen und aus dieser Sicht Anregungen zu Verst\u00e4ndnis, Entwicklung, Dauer der Entwicklung, struktureller Best\u00e4ndigkeit und Anzeichen f\u00fcr sich \u00e4ndernde Verhaltensweisen zu geben.<\/p>\n<p>In den letzten Jahrzehnten hat die Darstellung von Aspekten der Zeit, Problemen und Denkweisen, Forschungsmethoden verschiedener Wissenschaften an Umfang stark zugenommen. Wesentliche Konsequenzen ergeben sich aus der Ablehnung der newtonschen Modellvorstellungen der absoluten Zeit, der Erkenntnis, da\u00df unsere t\u00e4gliche Erfahrung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht absolut, sondern vom Beobachter abh\u00e4ngig ist, zeitlichen Normierungen, unter denen wir t\u00e4glich leiden und an die wir uns angepa\u00dft haben. Der Glaube an den Fortschritt und der Zwang zum Fortschritt bringen notwendigerweise ein Leiden an der Zeit. Es herrscht ein pausenloser Kampf um kleinste Zeitgewinne, Simultaneit\u00e4t erlaubt scheinbar die Flucht aus der Zeit. Ort und Zeit zerfallen in winzige Partikel, die beliebig durcheinandergew\u00fcrfelt und dann wieder neu zusammengesetzt werden d\u00fcrfen. Die Vernetzung, somit zeitliche Abh\u00e4ngigkeit, steigert sich. Es gibt immer mehr &#8222;soziale Zeit&#8220;. Die Wunschvorstellung, auf uhrenhaft lineare Zeitstrukturen verzichten zu k\u00f6nnen, auf eigene Rhythmen zu h\u00f6ren, zeitweilig ganz in der Gegenwart aufzugehen, wird st\u00e4rker.<\/p>\n<p>Die Bilanz von 1880 bis 1980 zeigt:<\/p>\n<p>Die Lebenserwartung stieg um 30 %<br \/>\nDie j\u00e4hrl. Arbeitsstundenzahl sank um 50 %<br \/>\nDie Arbeitsstunden bezogen auf die Gesamtlebennstunden sanken von 30 % auf 14 % (BRD).<\/p>\n<p>Noch ist unser Denken vom &#8222;klassischen&#8220; naturwissenschaftlichen Denken gepr\u00e4gt: Zeit als &#8222;gegebene&#8220;, einteilbare, linear und neutral verlaufende. Die kulturhistorische Untersuchung von Zeitstrukturen macht jedoch deutlich, da\u00df es nicht sinnvoll ist, von Zeit als einer &#8222;gegebenen&#8220; Gr\u00f6\u00dfe zu sprechen, sondern da\u00df soziale Zeit zugleich Produkt und Hilfsmittel in der spezifischen Form der Auseinandersetzung des Menschen mit der Natur ist.<\/p>\n<p>Die antike Idee des Kreislaufs, der best\u00e4ndigen R\u00fcckkehr der Dinge zu Ihrem Ausgangspunkt wird im Mittelalter schrittweise zugunsten eines &#8222;linearen&#8220; Zeitkonzeptes, demzufolge alle Ereignisse zweckgerichtet im Reich Gottes m\u00fcnden, abgel\u00f6st. &#8222;Das Prinzip Hoffnung&#8220; besteht nicht in der Gestaltung des Fortschrittes, sondern in der &#8222;Zielgeschichte&#8220;, formuliert Bloch f\u00fcr das mittelalterliche Christentum. Hand in Hand mit der Entwicklung des objektivierten Zeitbegriffes der Skolastik unter Hinwendung zur Mechanik geht ein kaum zu untersch\u00e4tzender technologischer Innovationsschub, vor allem im Bereich der intensivierten Nutzung nat\u00fcrlicher Energieresourcen und in der intensivierten Nutzung tierischer Arbeit durch neue Geschirr- und Zugtechniken. Durch die Erfindung des Hufeisens werden \u00dcberlandtransporte gr\u00f6\u00dferer Lasten \u00fcber l\u00e4ngere Strecken erm\u00f6glicht. Diese technologischen Umw\u00e4lzungen wurden insbesondere von den M\u00f6nchsorden gef\u00f6rdert und<\/p>\n<p>die exakte Zeitmessung als Mittel zu Disziplinierung und Intensivierung auch von Arbeit begriffen. Die Erfindung der mechanischen Uhr wird jedenfalls mit Ende des 13. Jhdts. angegeben und findet zun\u00e4chst in Kl\u00f6stern und Kirchen Anwendung. Parallel dazu zeichnet sich eine Tendenz zur Laiisierung und Rationalisierung der Kultur durch die Kaufleute und den expandierenden Handel und seinen organisatorischen Bedarf ab. Die &#8222;kommerzielle Revolution&#8220; erfa\u00dft die kulturelle Ebene und durchbricht in vielen Bereichen die klerikale Monopolstellung, z. B. auf Bildung und Ausbildung. Knappe Kalkulation und die Orientierung an Kapitalumschlagzeiten setzen in der Folge Gewinn und aufgewandte Zeit in Beziehung. Es kommt zur &#8222;Gleichsetzung von Zeit und Geld&#8220;. Marktorientierung und Zeitbewu\u00dftsein entwickeln sich parallel. Geld wirkt als &#8222;Beschleuniger&#8220; sozialer Prozesse. Ver\u00e4nderung des Rhythmusses im &#8222;Lebensstil&#8220; sind die Folge. Das allgemeine Lebenstempo wird in dem Ma\u00df gesteigert, in dem Geld das allgemeine Interessenzentrum wird. &#8222;In dieser Zeit begannen in Turmuhren die Viertelstunden zu schlagen.&#8220; In welchem Ausma\u00df die lineare Zeitstruktur zur verbindlichen Zeit wird, dokumentiert im 14. Jhdt. in den St\u00e4dten der \u00dcbergang von kanonischen Horen zu den Tag-Nacht-gleichen Stunden. Die st\u00e4dtisch-l\u00e4ndliche Arbeitsteilung im Hochmittelalter f\u00fchrt zum zeitlichen Dualismus l\u00e4ndlicher Zyklik und st\u00e4dtischer Linearit\u00e4t. Im urbanen Bereich tritt an die Stelle der \u00d6kologischen und normativ-sakralen Zeitorientierung die metrisch-gemessene Zeitstruktur des Marktes. Quellen belegen, da\u00df die Initiative zur Beschaffung und Installation der Uhren von den st\u00e4dtischen B\u00fcrgern ausging, zuerst erwarben die reichen St\u00e4dte Italiens und der Niederlande die neuen Schlaguhren, nach und nach jedoch fast alle Gemeinden, die das grundherrlich garantierte Recht der Selbstverwaltung haben: die Gemeindeglocke, Bannglocke oder B\u00fcrgerglocke, die von nun an den Lebensrhythmus der Stadtb\u00fcrger regelt und ordnet. Erstmals wird in Flandern die mechanische Uhr zur Bemessung der Arbeitszeit eingesetzt. Dort gibt es Manufakturen mit &#8222;Arbeitszerlegung und Arbeitszeitvorschriften&#8220;, Tagel\u00f6hner werden, wenn auch in geringem Umfang, angeworben. Die Orientierung der Z\u00fcnfte steht im krassen Gegensatz zur Marktorientierung des Handelsb\u00fcrgertums. Die Zunft verfolgt Nahrungspolitik und versucht, &#8222;die Gleichstellung der Chancen zu erreichen und dauernd zu sichern&#8220;. Ausreichende, gesicherte Eink\u00fcnfte, Handwerksehre und gerechter Preis sind Grundgedanken der Zunft. Dementsprechend betrieben die Z\u00fcnfte auch keine Investitionspolitik, die auf Expansion der Betriebe ausgerichtet gewesen w\u00e4re, sondern blieben beim Bedarfsdeckungsprinzip. Sie sind &#8222;k\u00fcnstliche Familien&#8220; und umfassen den gesamten religi\u00f6sen, kulturellen und sozialen Bereich. Arbeit und Arbeitszeit sind hier keine isolierten und abstrakten Gr\u00f6\u00dfen, sondern in normative und zeremonielle Akte ganzheitlich eingebunden. Auf der semantischen Ebene zeigt sich diese in der thematischen &#8222;Vermischung&#8220; arbeitsgebundener und -ungebundener Zeiten. Damit \u00e4hnelt die Zeitorientierung des Zunfthandwerkes dem der b\u00e4uerlich agrarischen Kultur und war nicht die des Handelsb\u00fcrgertums.<\/p>\n<p>Neue Formen st\u00e4dtisch-l\u00e4ndlicher Arbeitsteilung und Produktionsteilung waren Voraussetzung f\u00fcr den \u00dcbergang von der Stadt- zur Staatswirtschaft. Dieser Proze\u00df kennzeichnet den entscheidenden Wendepunkt auch im Zusammenhang mit dem Wandel sozialer Zeitstrukturen zum &#8222;kapitalistischen Zeitregime&#8220;: die \u00d6konomische Zeitnutzung wird zum politischen Programm des Merkantilismus. Das den Merkantilismus kennzeichnende Postulat der Bev\u00f6lkerungsvermehrung ist die volkswirtschaftliche Entdeckung der Arbeitszeit: Daher die Forderung der Vermehrung der Bev\u00f6lkerung, der Heranziehung immer weiterer Schichten der Bev\u00f6lkerung, der Besch\u00e4ftigung der Bettler, Vagabunden, Frauen und Kinder; daher der Versuch der Verl\u00e4ngerung der Arbeitszeit im Jahr, in der Woche und am Tag, der Kampf gegen die Menge der Feiertage, gegen den blauen Montag, ebenso aber auch um Intensivierung der Arbeit, das hei\u00dft Zusammendr\u00e4ngen eines m\u00f6glichst gro\u00dfen Energieaufwandes in einer gegebenen Zeit. \u00c4chtung des M\u00fc\u00dfigganges wird zum Programm: in &#8222;primitiven Gesellschaften&#8220; ist Not ein kollektives Ph\u00e4nomen, nicht aber individuell verschuldete Konsequenz ungenutzter Arbeitskraft. Durch Konkurrenzbedingungen des Marktes werden tempovermindernde Werte und Verhaltensweisen selektiert, abgel\u00f6st: &#8222;Monetarisierung der Arbeit&#8220;. Zun\u00e4chst bestehen weiterhin subkulturelle Zeitmuster, die einer vorindustriellen Zyklik folgen. Auch die Zyklik des Lebensablaufes l\u00e4\u00dft sich nicht vollkommen auf die lineare Zeit subsumieren. Kindheit, Jugend und Alter folgen teilweise &#8222;irregul\u00e4ren&#8220;, auf die industrielle Arbeitswelt bezogenen Zeitmustern.<\/p>\n<p>Es kann in subsistenzwirtschaftlich produzierenden und konsumierenden Gesellschaften, in denen die Menge der gesellschaftlichen Bed\u00fcrfnisse die hierf\u00fcr aufgewandte Arbeit bestimmt, (wie in akkumulierenden Gesellschaften) Zeit strukturell als nicht knapp gedacht werden.<\/p>\n<p>Dazu ein Hinweis, wie z. B. die Indianer Zeit erfahren haben. Sie verlie\u00dfen sich auf die Realit\u00e4t, die sich nur in der Gegenwart abspielt. Das bewirkt Geselligkeit und Zufriedenheit, Unabh\u00e4ngigkeit von der Zeit. Zeit ist zur Verf\u00fcgung. Die Zeit ist &#8222;von Ihnen&#8220; abh\u00e4ngig. Zeit &#8222;kam&#8220; in den Jahreszeiten. Man mu\u00dfte ihr nicht hastig entgegeneilen, als k\u00f6nnte man dadurch schneller in die Zukunft gelangen. Es handelt sich um ein Zeitbewu\u00dftsein, das man organisch nennen k\u00f6nnte, ohne da\u00df es \u00fcberhaupt zum Bewu\u00dftsein kommt, ganz eingef\u00fcgt in die Rhythmen der Natur und in den sozialen Rhythmus des Kollektives, und keine von diesen Rhythmenunterschieden eine eigene Existenz hat.<\/p>\n<p>Zeiterfahrung in der Gesellschaft, in der wir leben, ist zumeist Konflikterfahrung, die Erfahrung &#8222;sozialer Zeit&#8220;. Hochentwickelte Gesellschaften erzeugen durch ihre innere Strukturiertheit den Konflikt &#8222;Zeit&#8220;, das Leiden an der Zeit. Der Zeitkonflikt ist nicht in erster Linie bedingt durch Formen individuellen Fehlverhaltens, sondern notwendiger Bestandteil von Gesellschaftssystemen, die auf Fortschritt ausgerichtet sind. Gleichzeitig wird es immer schwerer zu sagen, worin oder woraus geforderte oder erbrachte Leistungen eigentlich bestehen. Verst\u00e4rkt werden solche Situationen als angenehm beschrieben, in denen momentan keine Konflikthaftigkeit und kein Auseinandertreten der Bed\u00fcrfnisse besteht, in der das Bed\u00fcrfnis die Dauer strukturiert und nicht umgekehrt, in denen Zeit als solche gar nicht bemerkt wird.<\/p>\n<p>Die am h\u00f6chsten entwickelte Strukturform setzt zwar die anderen Zeitstrukturen voraus, es ist aber keineswegs so, da\u00df das Aufkommen der einen Struktur zur Vernichtung der anderen f\u00fchrt. Jedoch dominiert die jeweils am h\u00f6chsten entwickelte Zeitstrukturform \u00fcber die historisch \u00e4lteren, die daneben bestehen bleiben, und zwingen dem Menschen in den dominanten Lebensbereichen einer Gesellschaft in wachsendem Ma\u00df ihre eigene Handlungslogik auf. Neben der Konflikterfahrung, die durch die Existenz der modernen Zeitstruktur \u00fcberhaupt gegeben ist, kann nun auch noch konflikthafte Erfahrung des gleichzeitigen, oder sich abl\u00f6senden Nebeneinanders unterschiedlicher Zeitstrukturen treten.<\/p>\n<p>Fortschritt meint \u00fcblicherweise die Erh\u00f6hung des Produktions- und Leistungsvolumens pro Person und Zeiteinheit, der Fortschritt in der G\u00fcterversorgung und der soziale Fortschritt sind hievon abgeleitete Gr\u00f6\u00dfen. Das Verst\u00e4ndnis von Produktivit\u00e4t und Effizienz ist zwingend mit dem Zeitfaktor gekoppelt. Fortschritt ist in einer ganz wesentlichen Dimension Fortschritt in der Bewirtschaftung der Zeit. Zeit ist teilbar, geteilte Zeit ist wieder teilbar, die Zeitstruktur \u00e4ndert sich nicht. Bei Anpassung an Zeitnormen als Leistung geht in den meisten Bereichen Rhythmizit\u00e4t als Strukturelement der Zeit verloren. Positiv bewertet und weiterhin st\u00e4rker gewichtet sind die unspezifischen Qualifikationen P\u00fcnktlichkeit, Ausdauer, schnell arbeiten zu k\u00f6nnen, Dinge schnell zu erfassen, Nacht- und Schichtarbeit leisten zu k\u00f6nnen, Dinge in eine bestimmte Abfolge bringen zu k\u00f6nnen usf.<\/p>\n<p>Zunehmend werden &#8222;Etappenziele&#8220; in der Zukunft angesiedelt und der Erfolg einer Handlung wird am Erreichen dieses Etappenzieles gemessen. Das Ausma\u00df der Zukunftsorientierung eines Individuums hat erheblichen Einflu\u00df auf dessen soziale Stellung, auf die Anerkennung. Zwischen Zeithorizont bzw. Zukunftsorientierung und sozialer Zugeh\u00f6rigkeit besteht ein deutlicher Zusammenhang. Die F\u00e4higkeit, das Handeln an langfristigen Zielen zu orientieren, gewinnt angesichts der steigenden Bedeutung von Bildungs- und Ausbildungsprozessen, erheblich an Wert. Aber:<\/p>\n<p>Ein Sprichwort besagt, da\u00df alles umso mehr beim Alten bleibt, je mehr es sich \u00e4ndert. Die damit angesprochene Beziehung zwischen Bestand und Wandel als gegenseitiger Abh\u00e4ngigkeit wird in diesem Sprichwort charakterisiert. Erst bei der Betrachtung der gegenseitigen Abh\u00e4ngigkeit offenbart sich das Wesen der scheinbar widerspr\u00fcchlichen Gesichtspunkte. Diese Komplimentarit\u00e4t ist auch am Beispiel gr\u00f6\u00dferer Gesellschaftssysteme zu beobachten, die trotz gro\u00dfer Anstrengungen, die Lage zu \u00e4ndern und eine L\u00f6sung herbeizuf\u00fchren, im Teufelskreis eines Problems verstrickt bleiben. Schon Forrester hat bei seinen Untersuchungen \u00fcber dynamische Systeme auf verbl\u00fcffende Input-Output-Beziehungen hingewiesen: gutgemeinte Verbesserungsma\u00dfnahmen haben zu beschleunigter Verschlechterung gef\u00fchrt, manchmal bleibt das System durch Ma\u00dfnahmen v\u00f6llig unbeeinflu\u00dft. Bei Beachtung der Gruppentheorie und der logischen Typenlehre bei Planungsaufgaben sollte es \u00f6fter m\u00f6glich sein, zwischen Qualit\u00e4ten von Ma\u00dfnahmen im Hinblick auf ein Gesamtsystem zu unterscheiden.<\/p>\n<p>&#8222;Die Industrie&#8220; formuliert ihre &#8222;strategischen Ziele&#8220; etwa folgenderma\u00dfen:<\/p>\n<p>&#8222;F\u00fcr die industrialisierten L\u00e4nder der westlichen Welt sind beim \u00dcbergang von der industriellen zur postindustriellen Gesellschaft Unternehmenskrisen allt\u00e4glich geworden. Vier Ursachen sind es: hausgemachte, wachstumsspezifische, konjunkturelle, strukturelle&#8220;. Dazu wird angemerkt: s\u00e4mtliche, heute im Unternehmen verwendeten Steuerungs- und Informationssysteme liefern fast ausschlie\u00dflich operative &#8222;R\u00fcckspiegel&#8220;-Daten. Operative Daten sind f\u00fcr eine Unternehmensleitung systematisch irref\u00fchrend; je g\u00fcnstiger das Bild der Vergangenheit, das die operativen Daten liefern, um so gr\u00f6\u00dfer ist die Gefahr strategischer Fehler&#8230;<\/p>\n<p>Strategische Fehler sind irreversibel. Sie sind deshalb nicht korrigierbar, weil vom Zeitpunkt ihres Aufscheinens im operativen Datenbereich an, nicht mehr gen\u00fcgend Zeit verbleibt, um noch sinnvoll zu reagieren. Die Fehlerkorrektur fordert daher immer Sonder- und Ausnahmema\u00dfnahmen. (Unternehmenskrise)<\/p>\n<p>Strategisches Management soll &#8222;hausgemachte Unternehmenskrisen&#8220; verhindern, operatives Management verursacht &#8222;hausgemachte Unternehmenskrisen&#8220;. Prognosen bilden eine wesentliche Grundlage f\u00fcr<\/p>\n<p>Strategieformulierungen. Die Absch\u00e4tzung zuk\u00fcnftiger Entwicklungen mu\u00df auf einer Vielzahl von Informationen basieren, sie bleibt jedoch eine sehr subjektive Vorstellung. Neben der Auswertung nationaler Wirtschaftsprognosen und Zukunftsanalysen wird empfohlen, den Zeitvorlauf von zwei bis f\u00fcnf Jahren bei einer Reihe von gesetzlichen Regelungen zu Fragen der technischen Normung, des Umweltschutzes und der sozialen Gesetzgebung arbeitspolitischer Belange in Nachbarl\u00e4ndern zu beachten&#8230;<\/p>\n<p>Aber auch f\u00fcr Unternehmen der Freizeitindustrie, der Baustoffherstellung, des Verkehrswesens oder des Fremdenverkehrs kann in den n\u00e4chsten 10 bis 15 Jahren die Beobachtung von Umweltschutztrends wettbewerbsentscheidend sein:<\/p>\n<p>die rechtzeitige Beachtung von Umwelttrends im In- und Ausland bringt Wettbewerbsvorteile. Ziel industriellen Wandels ist es, die gegenw\u00e4rtigen, veralteten Strukturen mit ihrer relativ niedrigen Poduktivit\u00e4t und geringen Internationalit\u00e4t zu verbessern:<\/p>\n<p>Verbesserung der Qualit\u00e4t und Steigerung der Produktivit\u00e4t, Nutzung vorhandener Informationskapazit\u00e4t verbunden mit Investitionen f\u00fcr h\u00f6here Produktivit\u00e4t&#8230;&#8220; (Ende des Zitates)<\/p>\n<p>Die so definierte Strukturverbesserung zielt also auf Rentabilit\u00e4t ab und orientiert sich an Mitbewerbern, Technologietrends, Werkstoffneuerungen und Qualit\u00e4tsver\u00e4nderungen, Produkt-Lebenszykluskurven mit den Stufen Einf\u00fchrung-Wachstum-Reife-S\u00e4ttigung-Degeneration, der Darstellung von Umsatz und Kostendeckungsbeitrag: der Zeitbegriff wird eingeschr\u00e4nkt auf die &#8222;Produktlebenszeit&#8220;: diese Auffassung von Planung bewegt sich durchaus im Rahmen der bisherigen industriellen Entwicklung, bei der es vor allem um die Entwicklung von Dingen geht. Geht man aber davon aus, da\u00df wichtige neue Grenzen psychologischer, sozialer, personaler, menschlicher, weniger aber technischer und materieller Art sind, dann m\u00fc\u00dfte es sich um einen inhaltlichen Richtungswandel, und nicht um eine Beschleunigung industrieller Trends handeln.<\/p>\n<p>Mehr desselben,<br \/>\nweniger vom Selben,<br \/>\nmehr vom Gegenteil<br \/>\nsind beliebte L\u00f6sungsans\u00e4tze. Dieser Weg zur L\u00f6sung eines Problems f\u00fchrt allerdings nicht immer zum Ziel.<\/p>\n<p>Dazu einige Hinweise zur Systematik von \u00c4nderungen.<\/p>\n<p>Die Gruppengesetze lauten:<\/p>\n<p>Jede Kombination eines Elementes einer Gruppe mit sich selbst oder mit jedem anderen Element der Gruppe ergibt wiederum ein Element derselben Gruppe. Es gibt also unz\u00e4hlige Ver\u00e4nderungen innerhalb einer Gruppe, es verunm\u00f6glicht aber jedem Element oder jeder Kombination von Elementen, sich au\u00dferhalb der Gruppe (des Systems) geschlossen zu stellen.<br \/>\nDas zweite Gruppengesetz besagt, da\u00df man die Elemente in verschiedener Reihenfolge kombinieren kann, das Resultat der Kombination aber dasselbe bleibt (Assoziativgesetz der Gruppe).<br \/>\nJede Gruppe enth\u00e4lt ein Einheitselement, auch neutrales Element genannt, dessen Kombination mit jedem anderen Element wiederum dieses Element ergibt, es also unver\u00e4ndert l\u00e4\u00dft. (Bei unserer Betrachtung handelt es sich um ein Element, das aktiv sein kann, ohne eine Ver\u00e4nderung herbeizuf\u00fchren.)<br \/>\nJedes Element einer Gruppe besitzt ein ihm entgegengesetztes, das Inverse, und die Kombination jedes Elementes mit seinem Inversen ergibt das Einheitselement.<br \/>\nDie Gruppentheorie bietet also ein Begriffssystem zum Verst\u00e4ndnis von Ver\u00e4nderungen, die innerhalb eines Systems stattfinden, das System selbst aber unver\u00e4ndert belassen.<\/p>\n<p>Formen des Wandels, die \u00fcber ein bestimmtes System, einen bestimmten Begriffsrahmen hinausgehen, werden durch die Gruppentheorie nicht erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Die logische Typenlehre liefert Hinweise: sie befa\u00dft sich nicht damit, was zwischen den sie zusammensetzenden Elementen vorgeht, sondern sie gibt ein Bezugssystem f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Beziehung zwischen Elementen und Klassen.<\/p>\n<p>Ein grundlegender Satz der logischen Typenlehre ist, da\u00df &#8222;was immer die Gesamtheit einer Klasse betrifft, nicht selbst Teil dieser Klasse sein darf&#8220;. F\u00fcr die Betrachtung erschwerend ist, da\u00df die Umgangssprache keine Unterscheidung der dargestellten \u00dcberlegungen kennt. Planung jedenfalls geht mit Gruppen und mit logischen Typen um, es handelt sich um Denken in Stufen logischer Abstraktion, mit der Gefahr der Typenvermischung und paradoxen Folgen. (Z. B.: das \u00f6konomische Verhalten der Bev\u00f6lkerung einer Gro\u00dfstadt l\u00e4\u00dft sich nicht aus dem \u00d6konomischen Verhalten eines Einwohners, multipliziert mit 1,4 Millionen, ableiten. Eine Bev\u00f6lkerung mit 1,4 Millionen ist nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ verschieden von einem Individuum, das ein komplexes Interaktionssystem zwischen diesen Individuen bildet. Oder: die Mitglieder einer Gattung verf\u00fcgen meist \u00fcber ganz spezifische Mechanismen, die \u00fcberleben weitgehend gew\u00e4hrleisten, w\u00e4hrend die Gattung selbst unaufhaltsam ihrem Aussterben, der Vernichtung entgegengehen kann&#8230;)<\/p>\n<p>Ein Beispiel f\u00fcr eine einfache Form des Wandels ist die Bewegung, eine Lagever\u00e4nderung. Bewegung kann aber selbst wieder ver\u00e4ndert werden, z. B. durch Beschleunigung oder Verlangsamung (Ver\u00e4nderung der Lagever\u00e4nderung). Noch eine Stufe h\u00f6her befindet sich dann die Ver\u00e4nderung von Beschleunigung (od. von Verlangsamung), die einer Ver\u00e4nderung von Ver\u00e4nderung von Ver\u00e4nderung einer Position entspricht. Diese Ver\u00e4nderung bezieht stets die n\u00e4chsth\u00f6here Abstraktionsstufe ein. Um z. B. von Position auf Bewegung \u00fcberzugehen, ist ein Schritt aus dem Begriffsrahmen der Position heraus n\u00f6tig: die griechische Philosophie schlie\u00dft mit Nachdruck das aus, was heute Wandel zu einer h\u00f6heren Stufe genannt wird, Wandlung von Wandlung wird negiert: &#8222;die moderne Wissenschaft begann, als man sich mit dem Gedanken von Ver\u00e4nderung von Ver\u00e4nderungen vertraut machte.&#8220;<\/p>\n<p>Man sieht also, da\u00df das Wort Ver\u00e4nderung sehr verschieden verwendet werden kann: Einmal die Ver\u00e4nderung von einem internen Zustand zu einem anderen, und gleichsam dar\u00fcberstehend die Ver\u00e4nderung einer Ver\u00e4nderung, also die Ver\u00e4nderung eines Gesamtverhaltens.<\/p>\n<p>Es liegt im Wesen der Tradition, Fortbestand von Werten und Verhaltensweisen zu sichern. In diesem Sinn hat sie die Funktion eines Einheitselementes. Dagegen liegt es im Wesen von Revolution, da\u00df sie tiefgreifende Ver\u00e4nderungen herbeif\u00fchren. Revolution\u00e4re Aktionen, die dieser Forderung nicht entsprechen, haben bewahrende Funktion.<\/p>\n<p>Als Beispiel einer Metaver\u00e4nderung m\u00f6chte ich die Ingenieurkammerwahlen in Wien vor sieben Jahren anf\u00fchren. Im Zuge der Wahl des Kammerpr\u00e4sidenten zeichnete sich ab, da\u00df aufgrund des Wahlsystems und der Mehrheitsverh\u00e4ltnisse ein &#8222;Ingenieur&#8220; Kammerpr\u00e4sident werden w\u00fcrde (und nicht ein Architekt). Die wahlentscheidende Wendung wurde von Kollegen Bramhas und mir dadurch herbeigef\u00fchrt, da\u00df die Kandidaten durch einen offenen Brief aufgefordert wurden, ihre inhaltlichen Vorstellungen in einem kurzfristig angesetzten Referat der gesamten Kollegenschaft zu pr\u00e4sentieren. (Diese Vorgangsweise ist im gesetzlich vorgegebenen Ablaufschema nicht vorgesehen, au\u00dferhalb der Struktur,&#8230;)<\/p>\n<p>Mit &#8222;mehr desselben&#8220; als Rezept f\u00fcr gew\u00fcnschte \u00c4nderungen wird oft die &#8222;L\u00f6sung&#8220; zum Problem, boshaft k\u00f6nnte man als Planungsbetroffener sagen &#8222;mehr Bauordnung ist m\u00f6glicherweise nicht Probleme, sondern schafft Bauordnungsprobleme&#8220;.<\/p>\n<p>Allgemeiner: nach dem 4. Gruppengesetz ergibt die Kombination des Einheitselementes mit dem Inversen das Einheitselement. (In der Sprache der Kybernetik: negative R\u00fcckkopplung.) Viele versuchte [\u00c4nderungen scheitern eben daran, da\u00df ein Wandel 1. Ordnung die gew\u00fcnschte \u00c4nderung deswegen nicht bewirken kann, weil dazu die Struktur des Systems selbst ge\u00e4ndert werden mu\u00df, was nur durch eine Ver\u00e4nderung 2. Ordnung m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Zur Einsch\u00e4tzung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen sollten Vorschl\u00e4ge im Hinblick auf Fehll\u00f6sungstypen untersucht werden:<\/p>\n<p>Das Bestehen einer Schwierigkeit wird geleugnet, das hei\u00dft eine L\u00f6sung ist notwendig, wird aber nicht einmal versucht.<br \/>\nEs wird versucht, eine Schwierigkeit zu l\u00f6sen, die entweder unl\u00f6sbar ist oder \u00fcberhaupt nicht besteht. Der L\u00f6sungsversuch wird damit utopisch.<br \/>\nEine Fehll\u00f6sung wird dadurch begangen und ein Spiel ohne Ende dadurch herbeigef\u00fchrt, da\u00df entweder eine Ver\u00e4nderung 1. Ordnung dort versucht wird, wo die L\u00f6sung nur auf der n\u00e4chsth\u00f6heren Stufe logischer Abstraktion gefunden werden kann oder es wird umgekehrt eine L\u00f6sung 2. Ordnung dort versucht, wo eine solcher 1. Ordnung angebracht w\u00e4re: eine L\u00f6sung wird also auf der falschen Abstraktionsstufe angestrebt.<br \/>\nDie praktische L\u00f6sung eines praktischen Problems wird von der Erreichung eines Zieles abh\u00e4ngig zu machen, das fern, nicht erreichbar oder nicht erstrebenswert ist. Wittgenstein sagt: &#8222;Wenn wir die Frage warum unterdr\u00fccken, werden wir oft erst der wichtigen Tatsachen gewahr, die dann in unseren Untersuchungen zur Antwort f\u00fchren. Wir erkennen, da\u00df, selbst wenn alle wissenschaftlichen Fragen beantwortet sind, unsere Lebensprobleme noch gar nicht ber\u00fchrt sind. Freilich bleibt dann eben keine Frage mehr, und eben dies ist die Antwort&#8220;. Die Frage wird also selbst das eigentlich Fragw\u00fcrdige. Ein Gebiet, auf dem eine solche Arbeitsweise durchaus \u00fcblich ist, ist die Kybernetik, es wird nicht gesagt, warum etwas eintritt (Politik), sondern was eintritt (Black-Box-Methode).<br \/>\nGruppentheorie und Typenlehre erkl\u00e4ren nicht die Tr\u00e4gheit\/Schnelligkeit von \u00c4nderungen\/Wandel. Unterschiedliche \u00c4nderungs- und Erneuerungszyklen wirken erleichternd oder hemmend.<\/p>\n<p>Jeder Planer kennt aus Erfahrung Zyklen bei Personen, bei Objekten,&#8230;:<\/p>\n<p>Jugend &#8211; Alter, Ausbildung &#8211; Anwendung, Generationenfolge, Produktlebensdauer, Tr\u00e4gheit von Verhaltensweisen und Einsichten, Beharrung von &#8222;erprobtem&#8220; erfolgreichen Verhalten, Produktionsstrukturen, Technologiespr\u00fcngen, Trends (bis zur Umkehr), Interessen. &#8222;Staatliche&#8220; Intervention wurde zum Ausgleich von Interessen immer h\u00e4ufiger.<\/p>\n<p>Der &#8222;Staat&#8220; hat in den letzten Jahrzehnten sein &#8222;Volumen&#8220; personell und finanziell st\u00e4ndig erweitert, im Laufe der Entwicklung sind auf den Staat immer neue Aufgaben zugekommen. Behauptet wird, da\u00df die Qualit\u00e4t staatlicher Entscheidungen in kritischer Weise unzul\u00e4nglich, die Budgets von m\u00e4chtigen Verteilungskoalitionen ausgebeutet werden: Der Staat verzichtet st\u00e4ndig auf notwendige Interventionen. Dieses Verhalten ist Ausdruck von Machtlagen und Abh\u00e4ngigkeiten. Gesundheits- und umweltpolitisches Scheitern ist beispielhaft f\u00fcr das Scheitern einer zukunftsgerechten Strukturpolitik. Mit den Superindustrien wuchsen die Gro\u00dfb\u00fcrokratien, und diese schaffen neben dem Staatsversagen in der Industriegesellschaft auch das Problem des Politikversagens im Staatsaparat.<\/p>\n<p>Bestehende Strukturen sind erstaunlich stabil, die Trennung von Entscheidung und Verantwortung, also die Rolle von Wirtschaft und Politik ist die Ursache gewaltiger Steuerungs- und Innovationsprobleme. Industrie wird im Zusammenhang beschrieben als eine Struktur, ebenso wie ein dynamisches Prinzip. Strukturmerkmale sind die Spezialisierung, Zentralisierung und Rationalisierung. Die Massenproduktion von Spezialg\u00fctern durch industrielle Gro\u00dfbetriebe auf der Basis des jeweils g\u00fcnstigsten Verh\u00e4ltnisses von Aufwand und Ertrag ist auf vielfache Weise dynamisch: Massenproduktion tendiert zur st\u00e4ndigen Erweiterung der M\u00e4rkte.<\/p>\n<p>Das Verh\u00e4ltnis von Aufwand und Ertrag l\u00e4\u00dft sich technologisch st\u00e4ndig verbessern.<\/p>\n<p>Der hierdurch in Gang gehaltene technische Fortschritt schafft sich neue Nachfrage.<\/p>\n<p>Die mit alledem verbundenen Kapitalanh\u00e4ufungen bedeuten Zentralisierung.<\/p>\n<p>Zur Dynamik eines so beschriebenen Industrialismus geh\u00f6rt insbesondere eine Tendenz zur Totalisierung nach au\u00dfen und innen:<\/p>\n<p>nach au\u00dfen durch Schaffung von Weltm\u00e4rkten &#8211; Internationalisierung,<\/p>\n<p>nach innen durch Universalisierung industrieller Prinzipien. (Z. B. Kinderg\u00e4rten statt h\u00e4usliche Gemeinschaft,&#8230;)<\/p>\n<p>Die Abw\u00e4lzung von Problemen &#8211; Externalisierung &#8211; ist ein weiterer Aspekt industrieller Dynamik durch das arbeitsteilige Auseinanderrei\u00dfen der Ursache (Produktionsentscheidung) und Schadenswirkung. Sie wird erzwungen durch Konkurrenz, wenn Kosten durch R\u00fccksichtnahmen Wettbewerbsnachteile bringen.<\/p>\n<p>Das &#8222;mehr Staat&#8220; wird mehrfach begr\u00fcndet mit:<\/p>\n<p>der regulativen Ordnungsfunktion. Ohne diese zunehmende regulative Leistung w\u00fcrde die Kalkulierbarkeit und damit der Effekt des Wirtschaftsprozesses entscheidend gemindert.<\/p>\n<p>der Legitimationsfunktion. Es handelt sich um die Aufgabe der sogenannten politischen Entscheidungstr\u00e4ger (sie entscheiden wenig und verantworten &#8222;alles&#8220;: die Arbeitslosigkeit, Fehlinvestitionen der privaten Wirtschaft, Versagen der B\u00fcrokratie, &#8230;)<\/p>\n<p>der Infrastrukturfunktion. Schaffung der allgemeinen Vorbedingungen f\u00fcr wirtschaftliche Aktivit\u00e4ten: qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte, Infrastrukturvoraussetzungen&#8230;<\/p>\n<p>der Entsorgungsfunktion von z. B. externen Effekten einzelbetrieblich kalkulierter Industrieproduktion. Die Belastung von Luft und Wasser, das Abfallproblem und das L\u00e4rmproblem, das Auseinanderdriften von Regionen oder Wirtschaftssektoren im Hinblick auf deren &#8222;Niveau&#8220; usw.<\/p>\n<p>Diese funktionellen Verflechtungen des Staates mit dem Industriesystem und seinen Wachstumsinteressen sind wichtige Funktionslagen. Da Staatsziele weitgehend als Produktionsziele definiert werden, ist der Grund dieser Verflechtungen einsehbar. Der Einflu\u00df der Gewerkschaften, die Solidarit\u00e4t der Wirtschaftsinteressen, das Bankensystem als Repr\u00e4sentanten industriellen Einflusses sind gegen\u00fcber den schw\u00e4cher organisierten Allgemeininteressen durschlagskr\u00e4ftiger:<\/p>\n<p>B\u00fcrokratien und Industrien sind strukturell \u00e4hnlich, sie sind zentralistisch und arbeitsteilig organisiert, bevorzugen Routinel\u00f6sungen, neigen zu Ma\u00dfnahmen am Ende problematischer Kausalketten, wo Probleme sichtbar, massenweise und kalkulierbar anfallen. Daraus ergeben sich technokratische Problemdefinitionen, die Vielschichtigkeit und Komplexit\u00e4t von Problemen ignorieren und die Ursachen von Problemen vernachl\u00e4ssigen: Symptombehandlung, die einmalige (au\u00dferallt\u00e4gliche), billige Ma\u00dfnahmen zugunsten kostentr\u00e4chtiger Routinema\u00dfnahmen au\u00dfer Acht lassen. \u00d6konomisierung, die strukturpolitisch vorsorgende Komponente zugunsten nachtr\u00e4glicher Ma\u00dfnahmen ausblenden. Die Primitivform der Pr\u00e4vention ist die blo\u00dfe Reparatur. Die zweite Stufe bildet die Entsorgung bzw. der nachgeschaltete Umweltschutz. Die dritte Stufe zielt auf von vorne herein umweltfreundliche Technik und die vierte Stufe auf Strukturwandel.<\/p>\n<p>Der Spielraum f\u00fcr Entscheidungen zur Vorsorge oder Krisenabwehr, also von Entscheidungen, die gegen den &#8222;normalen Ablauf&#8220; gerichtet sind, ist zunehmend eingeschr\u00e4nkt. Entscheidungen werden innerhalb der Struktur, innerhalb des Systems getroffen. Es sind &#8222;Entscheidungen 1. Ordnung&#8220;. Voraussetzung von Ver\u00e4nderung ist aber abgesehen vom L\u00f6sungsansatz h\u00f6herer Ordnung die erh\u00f6hte Steuerbarkeit der &#8222;Apparate&#8220;.<\/p>\n<p>Auch die sogenannte &#8222;Konkurrenz der internationalen St\u00e4dte&#8220;, die damit dokumentierten Voraussetzungen wie Investitionsklima, verbesserte Erreichbarkeit, ber\u00fccksichtigt soziale Kosten einer Stadtpolitik, die Fortschrittlichkeit vorgibt, nicht.<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund dieser vorgetragenen Argumente bzw. angedeuteten Argumente erhebt sich die Frage, wie die Entwicklung zugunsten neuer, angepa\u00dfter, resourcensparender Technologien mit Entwicklung zu einer \u00f6kologisch angepa\u00dften Landwirtschaft und Industrie erfolgen kann und damit erkennbaren nachindustriellen Tendenzen entsprochen wird. Die postmaterielle Tendenz ist ein Wertewandel vor allem in Richtung auf Werte der Lebensqualit\u00e4t. Materieller G\u00fcterkonsum und die industriegesellschaftlichen Normen, wie Leistung, Hierarchie usw. erfahren eine m\u00f6glicherweise starke Relativierung. Staatliches Handeln sollte von ineffektiven Detailinterventionen zur tats\u00e4chlichen Beeinflussung von Rahmenbedingungen \u00fcbergehen, soda\u00df mit den Anpassungsnotwendigkeiten auch die Anpassungsspielr\u00e4ume erh\u00f6ht werden. Ein umfassender Innovationsproze\u00df betrifft das strukturelle Gef\u00fcge, mit dem Effekt, da\u00df die gesellschaftlichen Kreativit\u00e4tsbedingungen grundlegend verbessert und eigene Neuerungen hervorgebracht werden:<\/p>\n<p>auf dem Gebiet der Steuerung, Ausbildung, Motivation, Akzeptanz.<\/p>\n<p>Zeitwohlstand k\u00f6nnte nun darin bestehen, die vielf\u00e4ltigen Formen zeitlicher Fremdkontrolle zu reduzieren, also, den Umgang mit der &#8222;eigenen Zeit&#8220; herzustellen. Im Zusammenhang erscheint wesentlich, ob und wieweit eine R\u00fcckentwicklung der Bedeutung zeitlicher Bezugssysteme eingeleitet werden kann oder, ob bisherige Entwicklungen trotz flexibler Arbeitszeiten, Teilzeitarbeit usw. strukturell erhalten bleiben. Es sind sozusagen die Bewegungsdifferenzen zwischen den Subsystemen wieder mehr zu reduzieren, die &#8222;Uhr&#8220; als Vermittler vielf\u00e4ltiger Beziehungen in ihrer Bedeutung zu verringern: Arbeits- und Lebensstrukturen, in deren Mittelpunkt nicht der |\u00d6konische Verwendungsimperativ der Zeit steht, der alles zur Leistung erkl\u00e4rt, wenn es nur schnell und p\u00fcnktlich geschieht: Voraussetzung wird sein, f\u00fcr Leistung wieder vermehrt Inhalte zu finden, und diejenigen Interventionsbereiche herauszufinden, die die Steuerbarkeit erh\u00f6hen und als Katalysatoren f\u00fcr beabsichtigte strukturelle \u00c4nderungen dienen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aspekte, zusammengestellt von Fritz Waclawek Gemeinsam mit einem Kollegen habe ich an der &#8222;Operationalisierung des Stadtentwicklungsplanes&#8220; gearbeitet: an der EDV-unterst\u00fctzten Erfassung und Ordnung von Zielen des Stadtentwicklungsplanes f\u00fcr Wien, nach Ziel &#8211; Aussage &#8211; Bezug, allgemein und r\u00e4umlich &#8211; Planungsebene &#8211; Hierarchischer Ordnung, gedacht als \u00dcbersicht, ohne Einsch\u00e4tzung der Struktur der im STEP vorgegebenen Ziele. Im folgenden Beitrag soll versucht werden, auf einige inhaltliche und strukturelle Aspekte im Zusammenhang mit der Zeit (durch Ausz\u00fcge aus der Literatur,) hinzuweisen und aus dieser Sicht Anregungen zu Verst\u00e4ndnis, Entwicklung, Dauer der Entwicklung, struktureller Best\u00e4ndigkeit und Anzeichen f\u00fcr sich \u00e4ndernde Verhaltensweisen zu geben. In den letzten Jahrzehnten hat die Darstellung von Aspekten der Zeit, Problemen und Denkweisen, Forschungsmethoden verschiedener Wissenschaften an Umfang stark zugenommen. Wesentliche Konsequenzen ergeben sich aus der Ablehnung der newtonschen Modellvorstellungen der absoluten Zeit, der Erkenntnis, da\u00df unsere t\u00e4gliche Erfahrung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht absolut, sondern vom Beobachter abh\u00e4ngig ist, zeitlichen Normierungen, unter denen wir t\u00e4glich leiden und an die wir uns angepa\u00dft haben. Der Glaube an den Fortschritt und der Zwang zum Fortschritt bringen notwendigerweise ein Leiden an der Zeit. Es herrscht ein pausenloser Kampf um kleinste Zeitgewinne, Simultaneit\u00e4t erlaubt scheinbar die Flucht aus der Zeit. Ort und Zeit zerfallen in winzige Partikel, die beliebig durcheinandergew\u00fcrfelt und dann wieder neu zusammengesetzt werden d\u00fcrfen. Die Vernetzung, somit zeitliche Abh\u00e4ngigkeit, steigert sich. Es gibt immer mehr &#8222;soziale Zeit&#8220;. Die Wunschvorstellung, auf uhrenhaft lineare Zeitstrukturen verzichten zu k\u00f6nnen, auf eigene Rhythmen zu h\u00f6ren, zeitweilig ganz in der Gegenwart aufzugehen, wird st\u00e4rker. Die Bilanz von 1880 bis 1980 zeigt: Die Lebenserwartung stieg um 30 % Die j\u00e4hrl. Arbeitsstundenzahl sank um 50 % Die Arbeitsstunden bezogen auf die Gesamtlebennstunden sanken von 30 % auf 14 % (BRD). Noch ist unser Denken vom &#8222;klassischen&#8220; naturwissenschaftlichen Denken gepr\u00e4gt: Zeit als &#8222;gegebene&#8220;, einteilbare, linear und neutral verlaufende. Die kulturhistorische Untersuchung von Zeitstrukturen macht jedoch deutlich, da\u00df es nicht sinnvoll ist, von Zeit als einer &#8222;gegebenen&#8220; Gr\u00f6\u00dfe zu sprechen, sondern da\u00df soziale Zeit zugleich Produkt und Hilfsmittel in der spezifischen Form der Auseinandersetzung des Menschen mit der Natur ist. Die antike Idee des Kreislaufs, der best\u00e4ndigen R\u00fcckkehr der Dinge zu Ihrem Ausgangspunkt wird im Mittelalter schrittweise zugunsten eines &#8222;linearen&#8220; Zeitkonzeptes, demzufolge alle Ereignisse zweckgerichtet im Reich Gottes m\u00fcnden, abgel\u00f6st. &#8222;Das Prinzip Hoffnung&#8220; besteht nicht in der Gestaltung des Fortschrittes, sondern in der &#8222;Zielgeschichte&#8220;, formuliert Bloch f\u00fcr das mittelalterliche Christentum. Hand in Hand mit der Entwicklung des objektivierten Zeitbegriffes der Skolastik unter Hinwendung zur Mechanik geht ein kaum zu untersch\u00e4tzender technologischer Innovationsschub, vor allem im Bereich der intensivierten Nutzung nat\u00fcrlicher Energieresourcen und in der intensivierten Nutzung tierischer Arbeit durch neue Geschirr- und Zugtechniken. Durch die Erfindung des Hufeisens werden \u00dcberlandtransporte gr\u00f6\u00dferer Lasten \u00fcber l\u00e4ngere Strecken erm\u00f6glicht. Diese technologischen Umw\u00e4lzungen wurden insbesondere von den M\u00f6nchsorden gef\u00f6rdert und die exakte Zeitmessung als Mittel zu Disziplinierung und Intensivierung auch von Arbeit begriffen. Die Erfindung der mechanischen Uhr wird jedenfalls mit Ende des 13. Jhdts. angegeben und findet zun\u00e4chst in Kl\u00f6stern und Kirchen Anwendung. Parallel dazu zeichnet sich eine Tendenz zur Laiisierung und Rationalisierung der Kultur durch die Kaufleute und den expandierenden Handel und seinen organisatorischen Bedarf ab. Die &#8222;kommerzielle Revolution&#8220; erfa\u00dft die kulturelle Ebene und durchbricht in vielen Bereichen die klerikale Monopolstellung, z. B. auf Bildung und Ausbildung. Knappe Kalkulation und die Orientierung an Kapitalumschlagzeiten setzen in der Folge Gewinn und aufgewandte Zeit in Beziehung. Es kommt zur &#8222;Gleichsetzung von Zeit und Geld&#8220;. Marktorientierung und Zeitbewu\u00dftsein entwickeln sich parallel. Geld wirkt als &#8222;Beschleuniger&#8220; sozialer Prozesse. Ver\u00e4nderung des Rhythmusses im &#8222;Lebensstil&#8220; sind die Folge. Das allgemeine Lebenstempo wird in dem Ma\u00df gesteigert, in dem Geld das allgemeine Interessenzentrum wird. &#8222;In dieser Zeit begannen in Turmuhren die Viertelstunden zu schlagen.&#8220; In welchem Ausma\u00df die lineare Zeitstruktur zur verbindlichen Zeit wird, dokumentiert im 14. Jhdt. in den St\u00e4dten der \u00dcbergang von kanonischen Horen zu den Tag-Nacht-gleichen Stunden. Die st\u00e4dtisch-l\u00e4ndliche Arbeitsteilung im Hochmittelalter f\u00fchrt zum zeitlichen Dualismus l\u00e4ndlicher Zyklik und st\u00e4dtischer Linearit\u00e4t. Im urbanen Bereich tritt an die Stelle der \u00d6kologischen und normativ-sakralen Zeitorientierung die metrisch-gemessene Zeitstruktur des Marktes. Quellen belegen, da\u00df die Initiative zur Beschaffung und Installation der Uhren von den st\u00e4dtischen B\u00fcrgern ausging, zuerst erwarben die reichen St\u00e4dte Italiens und der Niederlande die neuen Schlaguhren, nach und nach jedoch fast alle Gemeinden, die das grundherrlich garantierte Recht der Selbstverwaltung haben: die Gemeindeglocke, Bannglocke oder B\u00fcrgerglocke, die von nun an den Lebensrhythmus der Stadtb\u00fcrger regelt und ordnet. Erstmals wird in Flandern die mechanische Uhr zur Bemessung der Arbeitszeit eingesetzt. Dort gibt es Manufakturen mit &#8222;Arbeitszerlegung und Arbeitszeitvorschriften&#8220;, Tagel\u00f6hner werden, wenn auch in geringem Umfang, angeworben. Die Orientierung der Z\u00fcnfte steht im krassen Gegensatz zur Marktorientierung des Handelsb\u00fcrgertums. Die Zunft verfolgt Nahrungspolitik und versucht, &#8222;die Gleichstellung der Chancen zu erreichen und dauernd zu sichern&#8220;. Ausreichende, gesicherte Eink\u00fcnfte, Handwerksehre und gerechter Preis sind Grundgedanken der Zunft. Dementsprechend betrieben die Z\u00fcnfte auch keine Investitionspolitik, die auf Expansion der Betriebe ausgerichtet gewesen w\u00e4re, sondern blieben beim Bedarfsdeckungsprinzip. Sie sind &#8222;k\u00fcnstliche Familien&#8220; und umfassen den gesamten religi\u00f6sen, kulturellen und sozialen Bereich. Arbeit und Arbeitszeit sind hier keine isolierten und abstrakten Gr\u00f6\u00dfen, sondern in normative und zeremonielle Akte ganzheitlich eingebunden. Auf der semantischen Ebene zeigt sich diese in der thematischen &#8222;Vermischung&#8220; arbeitsgebundener und -ungebundener Zeiten. Damit \u00e4hnelt die Zeitorientierung des Zunfthandwerkes dem der b\u00e4uerlich agrarischen Kultur und war nicht die des Handelsb\u00fcrgertums. Neue Formen st\u00e4dtisch-l\u00e4ndlicher Arbeitsteilung und Produktionsteilung waren Voraussetzung f\u00fcr den \u00dcbergang von der Stadt- zur Staatswirtschaft. Dieser Proze\u00df kennzeichnet den entscheidenden Wendepunkt auch im Zusammenhang mit dem Wandel sozialer Zeitstrukturen zum &#8222;kapitalistischen Zeitregime&#8220;: die \u00d6konomische Zeitnutzung wird zum politischen Programm des Merkantilismus. Das den Merkantilismus kennzeichnende Postulat der Bev\u00f6lkerungsvermehrung ist die volkswirtschaftliche Entdeckung der Arbeitszeit: Daher die Forderung der Vermehrung der Bev\u00f6lkerung, der Heranziehung immer weiterer Schichten der Bev\u00f6lkerung, der Besch\u00e4ftigung der Bettler, Vagabunden, Frauen und Kinder; daher der Versuch der Verl\u00e4ngerung der Arbeitszeit im Jahr, in der Woche und am Tag, der Kampf gegen die Menge der Feiertage, gegen den blauen Montag, ebenso aber auch um Intensivierung der Arbeit, das hei\u00dft Zusammendr\u00e4ngen eines m\u00f6glichst gro\u00dfen Energieaufwandes in einer gegebenen Zeit. \u00c4chtung des M\u00fc\u00dfigganges wird zum Programm: in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.waclawek.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/750"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.waclawek.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.waclawek.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.waclawek.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.waclawek.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=750"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.waclawek.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/750\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":751,"href":"https:\/\/www.waclawek.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/750\/revisions\/751"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.waclawek.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=750"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}